Grabmale
Czaikowski

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    An den Osterstücken
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Oberflächenbearbeitung der Grabsteine

Traditionelle Oberflächenbearbeitung

Steinoberflächen

Traditionell handwerkliche Bearbeitung der Steinoberflächen

Im eigenen Steinmetzbetrieb werden Steine mit handwerklich bearbeiteten Oberflächen hergestellt.
Die meisten dieser Steinbearbeitungstechniken sind in langer handwerklicher Tradition entstanden und werden seit Jahrhunderten so praktiziert.

Das Schleifen und Polieren von geraden Steinoberflächen ist eher ein industrieller Prozess, für den entsprechende Großmaschinen benötigt werden.
Dementsprechend kommen allseits polierte Steine nicht aus eigener Fertigung, sondern werden bei Partnerunternehmen gefertigt und an uns ausgeliefert.

Handwerkliche Steinbearbeitungstechniken im Überblick:

Das Bossieren

Die gröbste der praktizierten Oberflächenbearbeitungen, bei der lediglich eine weitgehend gerade Kante erzeugt wird und die Steinoberfläche ansonsten mit wenigen Spitzhieben zugerichtet wird. Der so genannte Bossen erhebt sich mehrere Zentimeter über die angenommene Ebene.

Das Spitzen

Das Spitzen erfolgt mit einem Meißel, der sich vorn zu einer Spitze verjüngt. Der Steinmetz richtet damit die vorher bossierte Fläche weiter zu und nähert sie der Ebene an.
Man unterscheidet zwischen grob gespitzt und fein gespitzt und bezieht sich dabei darauf, wie dicht die einzelnen Spitzhiebe nebeneinander liegen.
Das Erscheinungsbild der gespitzten Steinfläche kann als gepunktet bezeichnet werden.

Das Stocken

Beim Stocken wird kein einzelner Meißel mehr eingesetzt, sondern ein spezielles hammerähnliches Werkzeug verwendet, das mit einer gewissen Anzahl von Zähnen versehen ist, die auf die Steinoberfläche geprallt werden.
Auch hier bestimmt die Anzahl der Zähne darüber, ob von einer grob gestockten oder ein fein gestockten Oberfläche gesprochen wird.

Das Beilen

Das Beilen wird - wie der Name verrät - mit einem speziellem Beil bzw. der sog. Fläche ausgeführt. Die Schneide des Werkzeugs wird so geführt, dass sie die Steinoberfläche mit eng nebeneinander liegenden Riefen versieht.
Meist wird die Fläche in einer Richtung gebeilt, jedoch kann sie auch über kreuz gebeilt werden, so dass die einzelnen Hiebe sich überschneiden.

Das Scharrieren

Entspricht weitgehend dem Beilen, wird aber mit einem Meißel mit extrem breiter Schneide ausgeführt. Diese Bearbeitung wird nur bei weichen Gesteinen ausgeführt. Beim Scharrieren können auch weitere kunstvolle Muster auf die Steinoberfläche gebracht werden. So können Fischgrätenmuster oder extrem tiefe Einzelhiebe erzeugt werden.

Das Flammen oder Brennen

Anders als die vorgenannten Bearbeitungsarten ist das Flammen oder auch Brennen erst vor ca. 50 Jahren entstanden. Dabei werden quarzhaltige Steine (meist Granite) mit einer extrem heißen Flamme aus einem Schweißbrenner bearbeitet. Da sich die Quarzkristalle durch die Hitze ruckartig ausdehnen, sprengen sie meist kleine Gesteinsschuppen aus der Oberfläche. Die dadurch entstehende Struktur gleicht der eines in der Natur verwitterten Steins.

Die Kombination unterschiedlicher Bearbeitungsarten

Selbstverständlich können mehrere unterschiedliche Bearbeitungsarten auf einem Stein kombiniert werden. So ist der Reiz von polierten und handwerklich rauhen Oberflächen nebeneinander von besonderer Wirkung.

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Grabsteine, Grabmale, Grabmalgestaltung und Natursteinarbeiten vom Steinmetz im Raum Hildesheim, Bad Salzdetfurth.
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